Sonntag, 24. Mai 2015

Mit BalticSeaChild im Weserbergland.

"Landschaftlich umwerfend schön!" sei das, was man als Einheimischer von Fremdlingen sofort zu hören bekommt, sagt Britta von der Soundfirma, die für uns in der "Alten Post" in Esperde die Anlage fährt. Und das waren auch meine Worte nach einer langen Serpentinen-Fahrt durch die hügelige Rapslandschaft und lauschige Fachwerk-Dörfer. Dazu diese unglaublich urige Location, die wahnsinnig netten Menschen, ein Catering, das Massstäbe setzt, und ein tolles Konzert in der vollen Hütte. Danz op de Deel..!
Danke, Esperde!!!

















Montag, 18. Mai 2015

Clasen-Koehler-Quartett: Ambienta 2015


wäre es nach mir gegangen, hätten wir den Vorhang vor der Bühne dicht machen können :)

Nee oh nee, war das 'n Wetter. Wieso ist der Mai überhaupt so kalt? Die Eisheiligen scheinen sich dramatisch vermehrt zu haben! Auf der diesjährigen AMBIENTA peitschten einem abwechselnd Sand und Regen ins Gesicht, dass es eine helle Freude war.


Menschenmassen flohen von links nach rechts und umgekehrt unter Torbögen wie diesen, der allerdings als Windkanal den unangenehmen Effekt eher verstärkte.


 Gelegentliche Aufklarungen täuschten nicht über die arktische Kälte hinweg.


 Zudem muss man sich hier sehr konzentrieren, um von A nach B zu gelangen, Gemütliches Bummeln wird seitens des archaischen Kopfsteinpflasters extrem erschwert. Obwohl ich extra die Reitstiefel angezogen hatte!



 Dennoch gelangte ich (mich am Arm des Drummers festkrallend) heil zu diesem hervorragenden Catering! Das ist ja die Hauptsache ;)


Unbeobachtet spielen liess es sich allerdings nicht, denn da stand doch eine Marion VO in einer versteckten Nische und machte im Regen echtes Watercoloring.



Am späten Nachmittag bauten wir mit klammen Fingern ab und riefen unser Instrumenten-Taxi.


Am Ende des Tages muss ich sagen: trotz der widrigen Wetter-Umstände war es doch wieder richtig nett auf Gut Sierhagen!




Sonntag, 17. Mai 2015

David Shamban im Spieker Eckernförde

Ein überraschender Anruf aus dem Spieker und David überlegte sich etwas für ein spontanes Konzert: im ersten Teil gab es 50 Minuten Cello solo, ohne Pause, mit kleinen Zwischenimprovisationen geleitete David uns von Stück zu Stück (Bach, Cassado, Piatti)....und systematisch von Tonart zu Tonart. Da die Meinungen über so einen Spiel-und Hörmarathon anscheinend geteilt waren, liess der Meister abstimmen, und siehe da: die meisten der ca. 80 Zuhörer fanden es klasse!
Kleine Einführung in den Abend durch den Künstler persönlich
 Nach der Pause nahm das Konzert dann einen sehr ungewöhnlichen Verlauf: David setzte sich an den Steinway und spielte mit gepflegtem Anschlag Unterhaltsames von Beatles bis Beethoven. Am Ende wollte das Publikum ihn nicht gehen lassen, und so liess er zur Freude der begeisterten Fans den Abend auf seiner im Cello-Case eingeschmuggelten Blockflöte ausklingen, welche er logischerweise supervirtuos beherrscht.

für mich extra
die Mondscheinsonate!

Samstag, 16. Mai 2015

Baltic Sea Child crosses the Elbe 1

Und so war der Anfang unserer kleinen Mai-Tour: wir begannen im Rahmen einer privaten Firmenfeier, es folgte die gute alte Räucherei. Dazu brauche ich selber gar nicht in meinen Erinnerungen zu graben, da Bibiane uns auf ihrem Blog Schneckenschubsen diesen herzlichen Artikel gewidmet hat:


Danke dafür!

Am nächsten Tag fuhren wir ins wunderschöne Worpswede. Die MUSIC HALL ist ein Must, ein Meilenstein, ein absoluter Knaller. Reinkommen und wohlfühlen und am liebsten jeden Abend da spielen wollen. Die einschlägigen Illustrationen des berühmten Backstage-Klos, das liebevolle Catering, die an ein altes Plüsch-Theater erinnernden Garderoben, der urige Saal....ein Traum für jeden Musiker! Ein Blick aufs Programm sagt alles darüber aus, in welcher Preisklasse man sich bewegt. Und wer hier alles schon war und als eines der unzähligen Fotos an den Wänden verewigt ist, eine endlose Hall of Fame. 









Der Weser-Kurier schrieb:




Freitag, 15. Mai 2015

Baltic Sea Child crosses the Elbe 2

Nachdem wir im Februar mit grossem Erfolg unsere CD auf den Markt gebracht haben (bei www.ascheberg-rockt.de), sind wir jetzt mitten in unserer Tour, 5x haben wir bis jetzt gespielt, nächste Woche geht es nach Niedersachsen. Soeben sind wir zurück aus dem Osten der Republik. In Rostock hatten wir das "Glück", etwas zu sehen, was wir im normalen Leben nie zu sehen bekommen hätten. Wie soll ich sagen....irgendwie ist es dazu gekommen, dass wir in der "Alten Zuckerfabrik" auftraten. Vor noch nicht allzu langer Zeit soll es da ganz ordentlich gewesen sein, das ist es im Moment eher nicht....Aber unser Publikum war hinreissend. Vielen Dank, ihr Rostocker BSC-FAns, dass ihr uns so abgefeiert habt. Danke auch für euer geduldiges Warten, bis uns unser Booker aus dem Backstage-Raum befreit hat, in dem wir uns aus Versehen eingeschlossen hatten, so dass wir euch doch noch mit einigen Zugaben beglücken konnten.







Am nächsten Tag ging es dann durch die schönste Spargel-Gegend nach Luckenwalde. Hier hat man sich entschieden, die örtliche Sparkasse nicht mühselig zu modernisieren, sondern einfach eine neue daneben zu bauen, so dass die alte zum Café umfunktioniert werden konnte. Gar nicht schlecht, so kriegt man am Schalter gegen Einzahlung von Bargeld keine Quittung, sondern Bier und der alte Tresor ist heutzutage Backstage-Bereich, hier kann man sich als Musiker wirklich sicher fühlen.






Auch die Luckenwalder kamen nach wenigen Minuten mächtig in Fahrt, und nach der Show gab manch ein Signier-Edding quietschend auf unseren Autogramm-Karten, Plakaten und  CDs den Geist auf.




In dieser Kultstätte fanden wir den  notwendigen geruhsamen Schlaf, der uns für eine eine entspannte Rückfahrt wappnete. Nur Arne musste in seiner Dachkammer einen Streifen vom  Bett gegen die schnurrende Hauskatze verteidigen :)

Dienstag, 20. Januar 2015

Mit Georg Schroeter und Marc Breitfelder in Hütten




http://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/begeisterung-pur-fuer-die-musik-id8720181.html