Mittwoch, 18. Oktober 2017

Comic: Das Kirchenkonzert. Frei nach einer wahren Begebenheit.

Yael springt bei einem Kirchenkonzert ein, bei dem der Bratscher kurzfristig abgesagt hat.


Viel Verkehr auf dem Kanal, jede Menge Schiffe, und die Hochbrücke gesperrt, daher lange Schlangen an der Fähre.











Arme Uli....auf so einen Höllentrip war sie bestimmt nicht gefasst.

Gottseidank....Bratsche da, alles gut!


Dienstag, 17. Oktober 2017

Comic: Ausländer-Alltag in Deutschland. Hier: die GEZ-Hotline.



Tcha, so sieht es aus. Dem Volk aufs Maul geschaut. Mein armer David war ganz geschockt und brauchte viele Stunden, um das zu verdauen.
So wie ich abends, als ich erleben musste, dass in der Tagesschau ca. 30 Sekunden einer Gauland-Bundestagsrede liefen. Ja spinnen die??? Wieviel Medienpräsenz und Werbung wollen sie diesen Typen denn noch in den Hintern schieben??? Krank. Und eben dafür bezahlt David,der sich hier als Ausländer anblaffen lassen muss, GEZ. Noch kranker.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

comic:gesundheits-check und das glück eines coffee to go








Das, was hier die arme Yael durchmachen muss, kennen ja wohl alle Koffein-Addicts. Kleine Besonderheit vielleicht: sie hatte es wirklich vollkommen verdrängt, das strikte Kaffee-Verbot vor der Blutentnahme. Grausam. Schon den Duft in der Nase, die warme Tasse in der Hand....oh, oh. Ganz schlecht. Ganz,ganz schlechte Laune vor allem. Gottseidank ist die Eckernförder City am Zahn der Zeit, Coffee to go auf jedem Meter. Die Aussicht darauf liess unsere Heldin das Martyrium überstehen. Dann auch noch der situationsangepasste,(wenn auch unhippe Papp -)Becher. Gerettet.

Montag, 9. Oktober 2017

mehr kunst von strasse, parkplatz, supermarkt

Ein paar hab ich noch von den Sachen aus der flickr-group Who lost this Shopping list or receipt.

Hier sind sie:






Donnerstag, 5. Oktober 2017

Heinz Strunk: Der goldene Handschuh

Der traurige Song von Fritz Honka.
Natürlich bin ich Heinz-Strunk-Fan. Nicht nur, dass er flötet und ich auch flöte, und das sogar noch im selben Fach, sondern ich habe logischerweise "Fleisch ist mein Gemüse" gelesen und habe mich schlappgelacht, aus leicht veränderter Perspektive jahrzehntelang ganz Ähnliches erlebt.... Undenkbar, mein kultureller Horizont, ohne Heinzer.
Und nun hab ich seinen Honka hinter mir,ich hab laaaaangsam gelesen, denn ich habe jede Seite genossen. Diese Sprache, diese Atmo!



Klar, dass es kein blutrünstiger Hannibal-Lecter-Roman ist, die Abteilung haben damals Bildzeitung und Konsorten zur Genüge zelebriert. Wer sowas erwartet, ist mit diesem äusserst feinsinnigen und tiefgründigen Buch falsch bedient.
Wir befinden uns in einer Seitenstrasse der Reeperbahn. Da ziehen die  Alkoholdünste Dutzender Flaschen Korn, ausgeschwitzt von ihren hart an der Komplettverwahrlosung entlangschrammenden Konsumenten in dichten Schwaden durch die rauchgeschwängerte Kneipenluft, da hamburgert es unflätig und man blickt in schwindelnde Abgründe, die man als verzärteltes Landmädchen live und ungefiltert gar nicht so leicht verkraften könnte. Aber Heinz stellt eine Glasscheibe für uns auf, durch die wir durchgucken können in das Elend der Gestrauchelten, in den Underground der Beziehungslosen, der Hoffnungslosen, die schon von Haus aus keine Chance hatten, und wenn doch mal ein kleiner Lichtstrahl in die ganze ungemütliche Gefühlskälte dringt, vermasselt der allgegenwärtige Alk es sofort wieder.
Eine haarscharf beobachtete, tief erfühlte Milieustudie. Fritz Honka, das schmächtige  Männlein aus Leipzig, immer in Lohn und Brot, mit Mansardenwohnung und Hang zu älteren Frauen, hat die Spelunke "Zum Goldenen Handschuh" zum zweiten Wohnsitz erkoren, hier lernt er die Frauen kennen, von denen einige seine Opfer werden.  Wir begleiten ihn eine Zeitlang, wir lernen die dauerbesoffenen Kumpels im Handschuh kennen, verbringen viele Stunden in der überheizten Honkaschen Dachwohnung,in der es so höllisch stinkt und in der er seinen Kater mit "Schmiersuff" lindert. Wir sehen zu, wie die Frauen, die er abschleppt, an der Haustür schriftlich ihren freien Willen abgeben, wie sie sich zusammen mit "Fiete" die Dauerdröhnung geben oder er sie auch gerne mal mit Entzug quält, und wie sie sich seiner Aggressivität und Allmachtsphantasien ergeben müssen.



Honka ist wirtschaftlich wesentlich besser dran als diese Frauen, die kein Zuhause haben, im Handschuh rumlungern, die sehr gerne mit ihm mitgehen, um zumindest eine Zeitlang ein Dach über dem Kopf zu haben, was natürlich mit dem sowieso schon geschundenen Körper bezahlt werden muss. Viele kommen ungeschoren davon, vier nicht. Honka ermordete und zerstückelte sie und versteckte die Einzelteile auf dem an seine Wohnung grenzenden Dachboden, und erschütternderweise wurden diese Taten nur deshalb entdeckt, weil es irgendwann mal im Haus brannte und die Feuerwehr auf die Plastiksäcke stiess. Denn vermisst hatte diese Frauen niemand.
Es war nicht nur der Suff, Honka war neben seiner Minderbegabtheit sowieso seelisch krank, er starb 1998 in der Psychiatrie. Seine Vergangenheit war von traumatischen Erfahrungen geprägt,er wurde gequält,gefoltert und gedemütigt, vergewaltigt und absichtlich überfahren, seine deformierte Nase und sein Schielblick waren das Ergebnis solcher Misshandlungen. Seine Ehe scheiterte. Er suchte wohl im Grunde eine Frau für immer und ein normales Leben, aber hier kam dann immer wieder sein schwerster Alkoholismus,d.h. mehrere Flaschen Korn täglich,in die Quere. Er versucht es immer wieder, und als er sich am Ende in fataler Fehleinschätzung einer Situtation schon am Ziel wähnt, platzt der Traum und er stürzt haltlos in die Abwärtsspirale.


Heinz Strunk erzählt uns aber noch eine andere Geschichte. Die Geschichte derer, die doch dank ihrer aristokratischen Herkunft die besten Chancen hätten.Eigentlich. Die ihre täglichen Dreigängemenüs im Esszimmer an der Elbchaussee  zu sich nehmen, wo es hinter der klassizistisch ehrwürdigen Fassade der Reeders-Villa  jedoch genauso grausig stinkt und gammelt wie hinter Honkas zutapezierter Abseiten-Tür. Auch hier wird gesoffen, ganz mies über Frauen gedacht, brutale Aggressivität und  Gewalt ausgeübt. Zur echten Leiche im  Keller fehlt auch hier nicht viel. Es muss nicht Sankt Pauli sein, auch an der Prachtmeile und im Nobelvorort bei den adligen Menschen mit glanzvoller Karriere  grassieren Alkoholexzess, Haltlosigkeit, Vergewaltigung, Verkommenheit, Sinnlosigkeit. Einsamkeit, Absturz, Behinderung, Menschenverachtung und das ganze Elendspaket ist schichtübergreifend, das haben wir ja schon oft gehört, aber hier sind sich die so verschiedenen Klientels, die doch diesen untergründig gemeinsamen Nenner haben, auf ganz brilliante Weise gegenübergestellt und werden miteinander schicksalhaft verwoben. Am Ende spült Strunk sie alle zusammen in die "Honkastube", wie der Goldene Handschuh seit der Sache damals auch heisst.
Was ich an dem Buch so genossen habe, ist die Sprache. Derbe und zotig die Schlagabtäusche der Figuren, auch immer wieder was zum Weglachen, den Suffköppen aufs Maul geschaut und sie herrlich blöde und bisher nicht gehörte Sprüche allerunterster Schublade kloppen lassen. Das findet in der dichten Atmosphäre poetischer Beschreibungen statt und durchgehend der tolle Heinz-Strunk-Tonfall, locker norddeutsch von der Leber weg und trotzdem spürt man in jedem Satz, oder sagen wir in der ganzen Melodie dieser deprimierenden Geschichte eine grosse Akribie, Genauigkeit, eine hochauflösende Lupenbrille. Das Buch ist ein demi glace, ein ganz stark eingekochter Fond. Uns in all dieser destillierten Traurigkeit trotzdem immer wieder untergründig zum Lachen zu bringen und dabei ohne eine gewollte Bugwelle schwarzen Humors auszukommen, das ist die Gabe des reifen Humoristen ;) würde ich sagen und das Groove-Gefühl des Musikers.




Mittwoch, 4. Oktober 2017

Charles bukowski comic

Ich liebe Comic-Artists wie M.K.Brown, Sebastian Dietz, David Small, Dave Berg und viele andere... ich  liebe das Genre Graphic Novel und beschäftige mich mit der Umsetzung literarischer Stoffe in das Medium Comic. Das ist wie eine Verfilmung. Stimmungen erzeugen, einen Grundton. Die Stimmungen, die ich liebe, die Filme und Bücher, die ich immer suche und leider nicht so oft finde. Sowas wie Judith Hermann. Oder "Die Wand". Einsam, verhangen, langsam. Grau. Melancholisch. In der Graphic Novel ist alles vereint, was ich mag. Geschriebenes, Gemaltes, Bilder und Texte,und ich suche nach Herausforderungen durch gute Stoffe. Für mich passende Stoffe, sagen wir mal.

Hier fand ich ein Gedicht von Charles Bukowski.
Ganz von Hand, auf ein DIN-A-3 Blatt gezeichnet mit Sepia und Tusche.



Montag, 2. Oktober 2017

comic: cats

Oh ja, dies dürfte jeder Katzenfreak kennen.
Vor langer Zeit fiel mir mal ein passender Dreizeiler dazu ein:

Der Morgen graut
Die Katzen nerven
Zeit,Kaffee anzuwerfen!


Und doch ist es die schönste Art, den Tag zu beginnen, oder??


Dienstag, 26. September 2017

Comic Life und Miele



Die kleinen Missgeschicke des Alltags. Plötzlich steht die Bude unter Wasser, nichts geht mehr, ein Leben ohne Geschirrspüler, bis eine Entscheidung getroffen ist. Weg mit dem Ding sagen alle. Wieso? Unsere gute alte Miele ist doch erst 25 Jahre alt! Die Pumpe ist kaputt, ihr braucht eine neue Maschine. Aber dann....in so einem Dorf leben ja jede Menge coole Leute, und davon dürfen wir einige unsere Freunde nennen. Und Gerd kann eben alles. Nicht nur Golf spielen,sondern auch antike Schränke,vor denen ein Trupp Musiker ratlos kapituliert, quasi durch eine Umarmung und sanftes Rütteln in eine Form bringen, dass alle Teile ineinander rutschen und es passt.
So war es auch an diesem Tag, da wurde mal eben aufgeschraubt und reingeguckt, und was soll man dazu sagen....2 Kirschkerne brachten den ganzen Betrieb zum Erliegen. Unsere gute alte Miele tut nun wieder sehr treu ihren Dienst und die Normalität hat uns wieder :)
Immerhin konnte ich so mal das Programm Comic Life 3.0 ausprobieren.

Montag, 25. September 2017

Wählen gehen





Hier sehen wir die Hälfte des freundlichen Habyer Wahlhelferteams vom gestrigen Wahlsonntag. Die Spätschicht nämlich. Kay, ich, Martina, Mama, Arnold. War wieder super. Kaffee, Kuchen, Naschis, nette Leute, 87% Wahlbeteiligung, und immerhin ist bei uns die AfD unter 5% geblieben.

CDU 43,2%
SPD 27,5%
Grüne 9,8%
FDP 5,6%
Linke 8%
AfD 4,9%

In den Bundestag ist die AfD nun mit 13% eingezogen, und dass 87% der Wähler sie NICHT wollten, ist trotzdem nur ein kleiner Trost. Nun sind ernsthaft und ganz legal Rechtsradikale im Bundestag. Und als hätte es das alles nie gegeben, darf ein Gauland seinen Nazi - Jargon in den Medien benutzen und wir werden nach dem ersten Aufstöhnen uns nach und nach dran gewöhnen, es wird ab jetzt zu unserem Alltag gehören. Das erschüttert mich zurzeit am stärksten. Als ich eine Jugendliche war, war es verboten, so zu reden. Es bestand eine grosse Empfindlichkeit solchen Figuren wie Gauland gegenüber. Jetzt wird es ganz schnell zur Normalität. Jetzt haben sie vier lange fette Jahre Zeit. Die Medien werden weiterhin dafür sorgen, dass diese Leute eine breite Öffentlichkeit, die meiste Beachtung überhaupt und die beste Werbung bekommen, die sie sich wünschen können. Nach der Wahl ist vor der Wahl...

Samstag, 23. September 2017

bürgermeister a.d.




Manchmal hat das Leben doch originelle Einfälle. Neulich schlenderte David von der Streicherakademie zu seinem auf dem Exer geparkten Auto, da kam ihm ein ganz verzweifelter älterer Herr  entgegen, der keine Münzen dabei hatte und nun gar nicht wusste, wie er wegkommen sollte. So etwas kommt meinem von Natur aus durchweg freundlichen und immer hilfsbereiten Mann gerade  recht. Die beiden kamen ins Gespräch über Musik und dies und das, zum Schluss gab ihm der Gerettete seine Visitenkarte, damit David den gespendeten Euro notfalls anmahnen kann.....was dieser natürlich entrüstet ablehnte. Zuhause checkte ich natürlich sofort die Karte und sehe ein OB a.D. darauf. Hmmmm....komisch. Schnell mal googeln. Und-lachst dich wech-handelt es sich doch um einen Bürgermeister, genaugenommen Oberbürgermeister a.D. Ein Amtskollege!!!-wenn auch  einer ungleich grösseren Gemeinde, genaugenommen Stadt. Ich meine, da muss man erstmal drauf kommen, zwei Menschen unter solchen Umständen zusammenzuführen, weil ein Euro fehlt, haha....

Donnerstag, 21. September 2017

Kunst von Straße,Parkplatz, Supermarkt...

Dies ist der Name einer Flickr-Group. Die geniale Idee der Admina Kathrin Jebsen-Marwedel: man hebt im und vorm Supermarkt/Kneipe oder was auch immer  heruntergefallene, weggeschmissene Einkaufszettel oder Kassenbons auf und zeichnet die vermeintlichen Einkäufer dazu. Ein Riesenspass und ein kleiner Rückblick in meine zeichnerische Vergangenheit, denn ich war vor drei Jahren in der Gruppe aktiv. Ich finde die Idee nach wie vor absolut inspirierend und intelligent, und ich glaube, ich heb, jetzt, wo ich gerade wieder den Schwung habe, mal wieder ein paar zusammengeknüllte Einkaufszettel auf dem Parkplatz auf.
Zur Flickr-Group geht es hier: WHO LOST THIS SHOPPING LIST....
Ich kann es nur jedem empfehlen, da mal vorbeizustreifen und sich die wunderbaren Arbeiten anzusehen, es sind allesamt tolle Tuscher und Tuscherinnen, Profis und Amateure, und Ideen zum Staunen und Schlapplachen.

Hier sind einige Beiträge von mir:






Mittwoch, 20. September 2017

Blog-Gedanken

Ja, so ist das mit Blogs. Einige sind erratische Blöcke, nicht totzukriegen. Ihre Betreiber schreiben jahre-und jahrzehntelang mit nie versiegender Energie, und sie haben die Bewunderung solcher Bloggerinnen wie mir, die sich immer mal wieder an die Tastatur begeben, es aber ebenso schnell wieder "ruhen" lassen. Gottseidank aber löschen sehr viele On-and-Off-Blogger ihre Blogs nicht. Warum auch? Man kann ja immer mal wieder schreiben, und man muss auch die Lücken nicht füllen, sondern einfach da wieder weiterschreiben, wo man gerade ist. In den Sommerferien kochte ich. Ich tat fast nichts anderes. Alles, was ich mir vorgenommen habe, und was ich auch bis dahin immer im Sommer gemacht habe, fiel meinem Koch-Wahn zum Opfer. Garage aufräumen, Keller ausmisten. Steuererklärung. Ich putzte die Küche, ging täglich mit Mami auf den Märkten und Höfen und oFischkuttern  der Umgebung einkaufen, stellte unser gesamtes Versorgungs-Konzept auf "regional", "saisonal" und weitgehend "bio" um, buchte auf unbestimmte Zeit das Milchtaxi und die Gemüsekiste und...kochte! Und fotografierte hingebungsvoll meine Kreationen. Beschäftigte mich 'mit Techniken und grossen Sterneköchen, las Jürgen Dollase und sah alles vom Perfekten Dinner bis zum Kampf der Köche. Jeden Abend bekamen meine beiden Lieben die schönen Teller vorgesetzt und ich hatte somit jeden Abend einen Auftritt samt Applaus und/oder Kritik und Bewertung. Meine persönliche Koch-Challenge. Und da trieb es mich tagelang um: ich möchte einen Foodblog!!! Ich kreierte, ich fotografierte, und David half mir bei unseren morgendlichen Walking-Touren am Kanal, Namen zu erfinden. Aber all die tollen Foodblogs, die es schon gibt, entmutigten mich. Da sind die Fleiss-Blogger am Werke. Die kennen sich total aus. Die haben nicht nur das edelste Kochgeschirr und die unendliche Energie, sich diesem Thema mit Leib und Seele zu verschreiben, nein, sie wissen auch etwas über Foodfotografie und haben das fetteste Equipment um den Herd herumstehen, Lampen, Stative, Highendkameras mit gigantischen Objektiven, kochen und posten für die schnelllebige Welt, die sich blitzartig dem nächsten Autor zuwendet, sobald man nachlässt. Nein, ein reiner Foodblog, das entspricht wohl nicht meinem bunten Leben, in dem ich von einem glühenden Interesse zum nächsten springe und am Ende mit allem zusammen ein glückliches, wenn auch oft ganz erschöpftes Kreativmonster bin.

Kaum hat die Schule/Musikschule wieder angefangen, gibt es abends Zusammengeschmortes aus dem wiederentdeckten Römertopf oder die schnelle Gemüsepfanne....nicht so wirklich fotogen, aber herrlich einhändig aus dem dampfenden tiefen Teller vorm Fernseher genossen. Alles hat eben seine Zeit, und die Herbstferien sind ja sehr bald schon.

Was wollte ich eigentlich erzählen? Ach ja, das Bloggen. Dieses Jahr sollte für mich ganz bewusst eine Art Sabbatical sein. Am Neujahrsmorgen sass ich hier zuhaus und dachte, wie gut es mir doch geht, so unglaublich wohl und gut. Kein Stress, keine Sorgen....einfach nur zu Hause sein und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen und meinem Brotberuf nachgehen...eine ganz erholsame Zeit in meinem Leben, aber was will ich eigentlich überhaupt mal machen? Hm....Musik erstmal nicht so. War ein bisschen viel in den letzten Jahren. Malen....tja.....grosse Reaktionen hab ich bei meiner 3monatigen Solo-Show in Itzehoe nicht bekommen, und es drängt mich auch nicht so richtig druckvoll an die Staffelei. Will ich Bücher lesen, Bücher schreiben, Videos drehen, Comics zeichnen...hey- Comics zeichnen???

Ja eigentlich wollte ich schon immer Comics zeichnen. Wie fantastisch, dass mich Franziska Ludwig von purefruit anmailte, dass sie meinen Blog,äh...diesen Blog hier, gesehen hätte und mich nun bittet, beim nächsten purefruit-Magazin mitzumachen. Das macht mich so happy, dass ich den ganzen Tag herumtanzen könnte, denn ich finde purefruit richtig geil, und die mir gestellte Aufgabe auch. Am 15.11. ist deadline, bis dahin sieht man mich hier so......zeichnen!!!!




Und nun gibt es doch nicht den ultimativen Gesche-Kochblog, sondern ich schreibe hier weiter, immer mal wieder, immer weiter, Jahr für Jahr, und ich hab diese Seite mit meiner Bilder-Homepage verbunden mittels eines buttons, und hier darf weiterhin meine bunte inskonsequente, unperfekte, launenhafte Welt existieren, on and off....und die Fress-Bilder vom Sommer kann ich ja trotzdem bei Gelegenheit mal posten, und wenn ich nicht zu faul bin, gibt es auch die Rezepte dazu.

Während nun das Biogemüse im Römertopf vor sich hinschmurgelt, teste ich Software. Haha, Gesche, die Software-Testerin. Gottseidank muss man sich heute ja nicht mehr mit komplizierten Programmen rumplagen, zum Glück gibt es für jede Lebenslage eine App. Ich liebe Apps! Photoshop schaffe ich in diesem Leben ganz bestimmt nicht mehr, aber eine Comic-App, mit der ich aus meinen Tuschen Graphic Novels erstellen kann, kommt mir sehr zupass!

Hier ein Demo sozusagen:



und? Die Bildunterschriften sind zu klein *stöhn*....bis man da so das richtige gefunden hat, wird noch viel installiert und deinstalliert, fürchte ich.