Montag, 16. Juli 2012

sommer 2012.



dann kam endlich der sommer und mit ihm die sechs wochen ferien, auf die sie sich so gefreut hatten. nur leider gerieten diese zur enttäuschung,weil es der vierte (?) sommer in folge war, der seinen namen nicht verdiente.
unverdrossen nahmen sie jeden morgen die hunde und marschierten 4 km ums westerfeld, durch matschige, von treckern ausgefahrenen spuren, mit dem wind im gesicht. dabei mussten sie vorher genau abchecken, ob auch kein gewitter in der luft lag, denn die gefahr, die ein solches in sich birgt, wird ja gern unterschätzt.



auch gelegentliche aufheiterungen waren nur vorübergehender natur und sollten einen nicht in den leichtsinn treiben, das war ihnen schon klar.

so wurde es ein reiner innenraum-sommer, und allmählich fanden sie sich damit ab.
 im haus lief die heizung und sie tranken pharisäer statt caipirinha.



ihm machte es nichts aus. er sah sowieso immer alles positiv, eine eigenschaft, um die sie ihn stets beneidete.
 in seinem heimatland herrschten zur selben zeit 47° C und leute brieten zum spass spiegeleier auf ihren autodächern.



sie hingegen überlegte, ob man nicht im nächsten jahr doch mal einen urlaub im einem kleinen dorf, vielleicht in apulien oder umbrien, verbringen sollte. mit einer kneipe, ein paar fischern, mit wärme schon morgens und frischem ciabatta zum frühstück. und mit langen nächten draussen auf der terrasse, mit rotwein und gitarrespielen.

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