Samstag, 1. Januar 2011

gut gerutscht.




raclette für zwanzig leute, auf vier wackere esser verteilt. haben wir zum glück dann doch nicht ganz geschafft, so dass heute noch nachklapp da ist, juchhe! (mein berliner müsste auch noch da sein, bei dem musste ich doch glatt passen.)

ordentliches feuerwerk- gute 30 minuten, die nachbarn hatten viele schöne bunte raketen gekauft, vor deren himmelsfüllendem schauspiel wir mit kräftigem klang anstiessen, sinnierend über das was war, was ist, was kommt....und ach ja, das blei. hätten wir fast vergessen!

und da frag ich mich: was ist los mit dem blei?
früher war es doch so, dass man locker sechs solcher kleinen figürchen einschmelzen konnte, heute geht nur noch eins, den rest kann man wegschmeissen, weil der nächste versuch ins leere geht, sprich, sich das teil partout nicht auflösen will.  ich erinnere mich, dass so ein blei-set früher mal unangenehm teuer war, jetzt kriegt man es für schlappe 1,99. das kann ja auch nix mehr taugen.

trotzdem muss ich sagen, hat sich das zukunftssymbol diesmal bei mir sehr deutlich materialisiert. endlich mal keine braut mit schleier, kein boot, kein spermium, sondern: ganz klar eine note! und zwar eine achtelnote!




das heisst, ich werde, wie ich es mir ja auch vorgenommen habe für 2011, musik machen, und zwar flotte!

danke übrigens 3sat für zwei stunden michael jackson am frühen abend, dessen genie mich immer noch und immer wieder sprachlos macht. ein hochinspiriertes körper-genie, jenseitig, anrührend und schön. diese energie. diese vielseitige, originelle, einfach gute black music. "these people don't stay here for a long time. they dont belong here."  sagt aba, der in los angeles mal mit ihm recorded hat. (das muss ich immer anmerken, wenn michael jackson in meinem leben vorkommt, ist ja auch was besonderes).





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